Hilfsnavigation
Diese Webseite verwendet Cookies, um dem Betreiber das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, klicken Sie hier bitte auf "Nein". Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ausstellung einer Sterbeurkunde

Allgemeine Informationen

Eine Sterbeurkunde kann ausgestellt werden, sobald der Sterbefall im Sterberegister beurkundet wurde. Die Sterbeurkunde enthält die Vornamen, den Familiennamen des Verstorbenen, Ort und Tag seiner Geburt sowie seine rechtliche Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, sofern sich die Zugehörigkeit aus dem Registereintrag ergibt, außerdem den letzten Wohnsitz und den Familienstand des Verstorbenen sowie Sterbeort und Zeitpunkt des Todes.

Internationale Sterbeurkunde

Eine internationale Sterbeurkunde ist eine mehrsprachige Sterbeurkunde, sodass für die Verwendung im Ausland keine Übersetzung benötigt wird. Sie gilt in allen Staaten, die sich dem Übereinkommen vom 8. September 1976 über die Ausstellung mehrsprachiger Auszüge aus Personenstandsbüchern/Zivilstandsregistern angeschlossen haben. Im Anhang des Übereinkommens finden Sie eine Auflistung der Vertragsstaaten.

Rechtsgrundlagen

Erforderliche Unterlagen

  • Reisepass des Bevollmächtigten
  • Angabe des Sterbetages
  • gegebenenfalls den Nachweis über das berechtigte (bei Geschwistern) oder rechtliche Interesse

Kosten

Die im Zusammenhang mit der Beurkundung des Sterbefalls ausgestellten Sterbeurkunden für Krankenkasse, gesetzliche Rentenversicherung, Versorgungs- und Sozialamt sind gebührenfrei. Weitere Urkunden sowie die für die Verwendung im Ausland vorgesehenen mehrsprachigen Urkunden sind kostenpflichtig (12 Euro für die erste, 6 Euro für jede weitere gleichzeitig beantragte Urkunde).

Fachlich freigegeben am

05.05.201711.02.2019

Formulare

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Anzeige des Sterbefalls ist die vom Arzt ausgefüllte Todesbescheinigung.

Einen Antrag auf Ausstellung einer Sterbeurkunde können Sie stellen als:

  • der letzte Ehepartner

  • der letzte Lebenspartner im Sinne des Gesetzes über die Eingetragene Lebenspartnerschaft

  • Vorfahren und Abkömmlinge der verstorbenen Person

  • Geschwister mit berechtigtem Interesse

Andere Personen, also auch nähere Verwandte wie Tanten und Onkel, erhalten eine Sterbeurkunde nur dann, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen können (zum Beispiel durch ein Schreiben des Nachlassgerichts).

Verfahrensablauf

Sie können die Sterbeurkunde bei dem zuständigen Standesamt persönlich beantragen und abholen.

  • Zur Legitimation legen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass vor.

  • Die Gebühr zahlen Sie in der Regel vorab bei der Beantragung im Standesamt.

Sie können die Sterbeurkunde auch durch eine Person Ihres Vertrauens beantragen und abholen lassen. Dazu muss diese Person neben einer schriftlichen Vollmacht den eigenen und auch Ihren Personalausweis oder Reisepass (Original oder beglaubigte Kopie) vorlegen.

Beantragung per Post, Telefax oder E-Mail:

  • Schicken Sie dem zuständigen Standesamt einen formlosen Antrag auf Ausfertigung einer Sterbeurkunde.

  • Ihr Schreiben sollte auf Ihre Antragsberechtigung eingehen. Es muss folgende Angaben zu der verstorbenen Person enthalten:

    • Name, Vorname

    • Geburtsdatum und -ort

    • Sterbedatum und -ort

    • gegebenenfalls Angaben zum Ehepartner der oder des Verstorbenen

    • wenn bekannt: Standesamt und Beurkundungsnummer

  • Mit Zusendung der Urkunde erhalten Sie einen Gebührenbescheid.

Zuständige Stelle

Das Standesamt, das den Sterbefall beurkundet hat.

Ansprechpunkt

Das Standesamt, das den Sterbefall beurkundet hat.

Fachlich freigegeben durch

Bundesministerium des Innern (BMI)

Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern