Regionale Schule "Käthe Kollwitz" Bützow
Die Einzugsgebiete für die Regionale Schule sind: Bützow mit den Ortsteilen Horst, Parkow und Wolken, Rühn mit allen Ortsteilen, Steinhagen (ohne Neuendorf), Zepelin (komplett), Dreetz (komplett), Tarnow (komplett) und Warnow (komplett).
Unsere Schule ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Die Berufsorientierung ist wesentlicher Bestandteil des Lehrplans. An unserer Regionalen Schule wird das Konzept "Campus des Handwerks" mit dem Schulneubau umgesetzt.
Im Schulneubau werden 8 Werkkabinette gebaut, in denen vorbereitet Berufsbilder ausgebildet werden, u.a. für Zimmerei/Tischlerei, Klima- und Lüftungstechnik, Elektronik, Gastgewerbe, Erzieher/Pfleger, Büromanagement.
Im März 2026 findet zum 3. Mal die Ausbildungsmesse in der Wilhelm-Schröder-Sporthalle statt.
Der Schulsozialarbeiter bietet Hilfsangebote für alle SuS, Eltern und Lehrer/innen an, z. Bsp. bei Problemen in der Familie, im Freundeskreis oder mit sich selbst, bei Konflikten zwischen Lehrern und Schülern oder beim Übergang von der Schule in den Beruf.
Neubau der Regionalen Schule - Fertigstellung 2026
Die Planungen begannen im Jahr 2021, der Bau im Jahr 2024.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 34 Mio €.
Das Vorhaben wird unterstützt aus dem Operationellen Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2021-2027.
Die Stadt verfolgt das Ziel eines nachhaltigen Schulbaus. So erfolgt der Bau überwiegend unter dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen (u.a. Holz, alternative Dämmstoffe, etc.).
Die Nachhaltigkeit des Baus wird durch die Zertifizierung mit dem "Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude" (QNG PLUS) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unterstrichen, die u.a. eine Bedingung für die KFW-Förderung aus dem Programm 499 "Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude - Kommunen" ist (u.a. Eigenstromerzeugung, Verwendung von Recyclingmaterial, Hölzer aus zertifiziertem Anbau, etc.).
Es besteht eine Kooperation mit der Bundes-Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR).
Die Finanzierung setzt sich aus 5 Mio € Fördermitteln des Landes M-V, 1 Mio € Sonderbedarfszuweisung, 1,875 Mio € der KfW aus "Klimafreundlicher Neubau für Nichtwohngebäude", 1,974 Mio € aus der Klimaschutzförderrichtlinie für Kommunen, 4 Mio € aus dem BBSR-Programm „Förderung von Investitionen in die Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ für den Schulhof, der als öffentlicher Stadtteilpark genutzt werden soll. Die Höhe der Städtebaufördermittel beläuft sich auf 15,5 Mio €.
Für den eigentlichen Schulsport wurde die benachbarte Sportaußenanlage bereits vollumfänglich saniert und in 05/2024 in Betrieb genommen. Eine Sporthalle befindet sich unmittelbar angrenzend.
Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.