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Heimat im Betrieb

"Heimat im Betrieb" - die VEB Möbelwerke Ernst Mundt


1989 haben die VEB Möbelwerke Ernst Mundt in Bützow rund 560 Menschen beschäftigt. „Möbel aus Bützow“ gingen in den Export, sowohl in die sozialistischen Staaten als auch in den kapitalistischen Westen. Manche Bützower hatten Glück und konnten selbst eine Anbauwand aus der örtlichen Produktion erstehen – „Leipzig 5“ oder „Bützow 74“.

Das Modell „Bützow 278“ wird in den kommenden Wochen im Krummen Haus zu Ehren kommen und Teil einer Einrichtung sein, mit der sich das Projekt „Heimat – lost and found“ der Bedeutung der Möbelwerke widmet.

Wie haben sich die Bützowerinnen und Bützower mit den Möbelwerken identifiziert? Was war entscheidend für die Zugehörigkeit zum Kollektiv? Inwiefern waren die Möbelwerke Teil einer Heimat für die Bützower insgesamt – nicht nur für diejenigen, die dort arbeiteten?

Für die Beantwortung dieser und anderer Fragen ist Ihre Unterstützung gefragt!

Bitte kommen Sie mit Projektleiterin Andrea Theis im Krummen Haus ins Gespräch und berichten Sie von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen, die Sie mit den Möbelwerken verbinden.

Um Leben und Arbeiten greifbar zu machen, wünschen wir uns Objekte, die für einige Wochen im Krummen Haus ausgestellt werden können. Das können Dokumente, Filme oder Fotos sein, Tonbänder oder Cassetten, alte Beschläge, Dinge, aus Reststücken gefertigt, alte Arbeitskleidung, Brigadetagebücher, Werkzeug, Geräte, Orden, Biertulpen mit dem Logo, Kleinstmöbel, Prospekte, Montageanleitungen, Versandpapiere, Briefbögen, Stempel und was Sie sonst noch so finden. Die Gegenstände erhalten Sie selbstverständlich zurück, es sei denn, Sie möchten sie dem Stadtmuseum Krummes Haus schenken!

„Heimat – lost and found“ ist sehr gespannt, auf das, was Sie beitragen!

Sprechzeiten sind ab März im Krummen Haus: Dienstags 10-12 Uhr, freitags 13-16 Uhr und natürlich nach Vereinbarung. Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Frau Andrea Theis (Telefon 038461-50228).