FILM im KRUMMEN HAUS: Sonnenallee
Mitte der 1970er Jahre in Ost-Berlin: Der 17-jährige Michael (Alexander Scheer) lebt in der Sonnenallee, deren längeres Ende im Westen und deren kürzeres Ende im Osten der Stadt liegt. Michael träumt davon, ein großer Popstar zu werden. Politik ist ihm eher egal - er ist weder für das DDR-System noch wirklich dagegen. Er will die Organisation „von innen“ aufmischen. Dann gibt es da noch Michaels existenzialistisch angehauchten Freund Mario (Alexander Beyer), seinen Kumpel Wuschel (Robert Stadlober), der durch eine Rolling-Stones-Platte in Gefahr gerät, einen Westonkel, der Nylons schmuggelt, sowie einen Nachbarn, der für die Stasi spitzelt - oder doch nicht? Sicher weiß Michael nur, dass er in Miriam verliebt ist: die wunderbare, unerreichbare Miriam. Für sie würde er alles tun. Aber sie knutscht lieber mit fiesen Schnösel aus dem Westen.
„Sonnenallee“ wurde im Jahr 2000 mit dem Deutschen Filmpreis in Silber ausgezeichnet. Lothar Holler erhielt die Auszeichnung Bestes Szenenbild.
Der Eintritt beträgt 4,- Euro.FILM im KRUMMEN HAUS wird ermöglicht durch das Mobile Kino Güstrow sowie dorfkinoeinfach.de.